OSRAM Opto Semiconductors und Innovationen

LED Dünnfilm-Technologie als Musterbeispiel für Innovation

Bundespräsident Horst Köhler und seine Frau Eva Luise Köhler haben heute die Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2007 in Begleitung der Bayerischen Staatsministerin Dr. Beate Merk besucht. Dr. Klaus Streubel, Dr. Stefan Illek (beide OSRAM) sowie Dr. Andreas Bräuer (Fraunhofer-Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik) stellten den aktuellen Stand des ausgezeichneten Projekts „Licht aus Kristallen – Leuchtdioden erobern unseren Alltag“ vor.
Das Team wurde im Dezember 2007 für die Entwicklung der Dünnfilm-Chiptechnologie und deren Einsatz in der OSTAR LED-Familie mit dem Preis des Bundespräsidenten für Technik und Innovation prämiert. „Wir fühlen uns geehrt, dass wir dem Bundespräsidenten die technischen Hintergründe und Einsatzmöglichkeiten dieser Schlüsseltechnologie ausführlich vorstellen durften“, so Dr. Klaus Streubel, Sprecher des Gewinnerteams.

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Intensive Gespräche: Bundespräsident Horst Köhler und Dr. Rüdiger Müller (CEO OSRAM Opto Semiconductors)

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Die Preisträger empfingen den Bundespräsidenten gemeinsam mit Dr. Rüdiger Müller, CEO von OSRAM Opto Semiconductors, OSRAM-Chef Martin Goetzeler und dem CEO des Siemens Industry Sectors Dr. Heinrich Hiesinger am Regensburger OSRAM-Standort. Bundespräsident Horst Köhler informierte sich gemeinsam mit der Bayerischen Staatsministerin Dr. Beate Merk über die neuesten Produkte, die aus der Optohalbleitertechnik entstehen. Diese energieeffizienten und damit umweltschonenden Beleuchtungslösungen von OSRAM sind wichtiger Bestandteil des Siemens-Umweltportfolios, mit dem Siemens im Geschäftsjahr 2007 einen Umsatz von 17 Milliarden Euro erzielte. OSRAM-Experten stellten Exponate vom Tagfahrlicht in Autoscheinwerfern über ein erstes Modell einer Tischleuchte aus organischen Leuchtdioden (OLED) bis hin zu zukünftigen Anwendungen wie Laserdioden für Projektoren vor.

Der Bundespräsident betonte die Bedeutung einer kontinuierlichen Innovationskultur als Basis für den wirtschaftlichen Erfolg deutscher Unternehmen im internationalen Wettbewerb. Dr. Rüdiger Müller: „Wissenschaftliche Höchstleistungen entstehen durch kooperative Teamarbeit. Wir sind stolz auf diese außergewöhnliche Leistung unserer OSRAM-Entwickler und der Kollegen des Fraunhofer-Instituts.“ Martin Goetzeler bestätigt: „Wir investieren 13 Prozent des Umsatzes bei Optohalbleitern wieder in die Forschung und Entwicklung in diesem Bereich. Zusätzlich haben wir den Standort Regensburg seit 2001 mit einem dreistelligen Millionen-Euro-Budget zur modernsten Optochipfabrik weltweit ausgebaut. Heute sind hier über 1500 Mitarbeiter beschäftigt – rund 500 mehr als vor sieben Jahren.“

In einer Runde mit jungen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern verschaffte sich der Bundespräsident zum Abschluss seines Besuchs einen Eindruck vom innovativen Arbeitsumfeld bei dem Optohalbleiterhersteller. Auszubildende, Studierende des dualen Studiengangs und junge Entwicklerinnen und Entwickler stellten im persönlichen Gespräch ihr Forschungsinteresse vor. Für sie ist die Auszeichnung ihrer Arbeitskollegen mit dem Deutschen Zukunftspreis eine große Motivation in ihrer täglichen Arbeit. Das Preisgeld stellt das Gewinnerteam zum größten Teil für den Bau einer unternehmenseigenen Kindertagesstätte zur Verfügung. „Schließlich kann man mit der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses nicht früh genug beginnen“, so Dr. Klaus Streubel.

Hintergrundinformation zur ausgezeichneten Dünnfilm-Technologie
Die Dünnfilm-Technologie ermöglicht einerseits die Herstellung sehr leuchtstarker LED-Chips und erlaubt andererseits deren Anordnung dicht nebeneinander zu einer größeren Leuchtfläche. Die hocheffizienten Leuchtdioden von OSRAM machen durch die innovative Technologie neue Anwendungen möglich: vom Einsatz in Mini-Projektoren, Rückprojektionsfernsehern und Nachtsichtgeräten in Autos bis hin zur flächendeckenden Verwendung in der Allgemeinbeleuchtung. Somit sorgen LED jetzt beispielsweise in Front- und Rücklichtern von Autos gezielt für optimale Sicht im Straßenverkehr und eröffnen zudem völlig neue Gestaltungsmöglichkeiten der Scheinwerfer.

Mehr Informationen unter http://www.osram-os.com/deutscher-zukunftspreis-2007


Über OSRAM
OSRAM gehört zum Sektor Industry von Siemens und ist einer der beiden führenden Lichthersteller der Welt. Im Geschäftsjahr 2007 (zum 30. September 2007) wurde ein Umsatz von 4,7 Milliarden Euro erwirtschaftet, davon 88 Prozent im Ausland. OSRAM ist ein Hightech-Unternehmen der Lichtbranche: Rund 60 Prozent des Umsatzes kommen heute von energieeffizienten Produkten. Das stark international orientierte Unternehmen beschäftigt weltweit über 41000 Mitarbeiter, beliefert Kunden in rund 150 Ländern und produziert in 48 Fertigungsstätten in 17 Ländern.

Über OSRAM Opto Semiconductors
Die Tochtergesellschaft OSRAM Opto Semiconductors GmbH mit Sitz in Regensburg bietet ihren Kunden Lösungen in den Bereichen Beleuchtung, Sensorik und Visualisierung, die auf Halbleitertechnologie basieren. Die Fertigung von OSRAM Opto Semiconductors befindet sich in Regensburg (Deutschland) sowie Penang (Malaysia), der Firmensitz der Nordamerika-Zentrale in Santa Clara (USA) sowie das Asien Headquarter in Hongkong. OSRAM Opto Semiconductors verfügt zudem über eine weltweite Vertriebspräsenz. Im Geschäftsjahr 2007 (Ende September) haben die über 4000 Mitarbeiter der OSRAM Opto Semiconductors rund 520 Millionen Euro Umsatz erwirtschaftet. Mehr Informationen unter www.osram-os.com.

 

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Die Preisträger des Deutschen Zukunftspreises 2007 mit dem deutschen Bundespräsidenten. v.l n.r. Dr. Andreas Bräuer (Fraunhofer Institut für Angewandte Optik und Feinmechanik), Dr. Stefan Illek (OSRAM), Bundespräsident Horst Köhler, Dr. Klaus Streubel (OSRAM).

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Ein OSRAM Mitarbeiter erläuterte der bayerischen Staatsministerin Dr. Beate Merk, Bundespräsident Horst Köhler und OSRAM CEO Martin Goetzeler den Prozessablauf der Chipherstellung im Regensburger Reinraum.

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